Beleuchtung

Ein wichtiger Teil für Ihr Messestandkonzept ist die Beleuchtung. Man unterscheidet zwischen Objektbeleuchtung (Präsentationsbereich und allgemeiner Standbeleuchtung (Besprechung- sowie Nebenbereich). Obendrein bietet Effektbeleuchtung einen zusätzlichen Reiz.
Im Allgemeinen ist der Messestand gleichmäßig auszuleuchten, um sich somit klar über die diffuse Hallenbeleuchtung hinwegzusetzen. Für eine intensive Wirkung der Objektbeleuchtung sind Lichtintensität und eine wohlüberlegte räumliche Zuordnung essentiell.
Ein besonders wichtiges Gestaltungsmittel ist der Einsatz von Hell-Dunkel-Kontrast. Die Bedeutung einer beispielsweise kleinen hellen Form wird durch das Entgegenwirken einer großen dunklen Form akzentuiert. Bei einer zu intensiven allgemeinen Beleuchtung Ihres Messestandes kann der Hell-Dunkel-Kontrast allerdings vermindert werden, in diesem Fall ist die Objektbeleuchtung wirkungslos und somit ohne Nutzen.
Damit das Messestandkonzept funktioniert, sollte die Beleuchtung der Exponate ausschließlich im Präsentationsbereich verwendet werden, diese verfolgt im Wesentlichen drei Ziele: die Wirkung auf Distanz, die Unterstützung des gewünschten Hell-Dunkel-Kontrasts sowie das Betonen der ausgestellten Objekte.

Eine positive Wirkung lässt sich bereits mit guten, handelsüblichen Decken-oder Wandstrahlern umsetzen, allerdings sollte man eine Blendung des Betrachters ausschließen, dies ist vor allem bei Objekten in Ausstellungsvitrinen wichtig. Hier empfiehlt sich die Verwendung von Kleinstrahlern. Größere Strahler entwickeln mehr Hitze, es ist daher ratsam, diese nicht unter einer Höhe von 2,30 m zu befestigen. Gelegentlich sind auch sich weniger stark aufheizende Beleuchtungskörper ratsam. Für eine kommunikationsfreundliche Atmosphäre sorgen Warmtonleuchten, da die Gesichter der Dialogpartner angenehmer und weniger blass wirken, als bei weißen Leuchtstoffröhren. In Nebenbereichen wie der Garderobe oder der Küche darf die installierte Leistung dem Nutzungszweck angepasst sein.

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